| ein Edelstein für den Ubuntu-Desktop |
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Kategorie: Linux im Einsatz | Geschrieben von Gerald Martin am Mittwoch, 11. Juli 2007 | 3081x gelesen
Man kann nicht einml behaupten, dass sie in irgend einer Art ressourcenschonend wäre. - Kurz gesagt, es handelt sich objektiv gesehen um überflüssige Software. (BTW, eshandelt sich nicht um das weit verbreitete Betriebssystem aus Redmond.) Aber: Um diese Gattung Software, die Composite-Manager für den Desktop rauscht es in der Linux-Welt seit geraumer Zeit recht gewaltig. (Ich hatte darüber bereits vom LinuxTag Berlin 2007 berichtet.)
{mosgoogle}Zugegeben, wabbelnde Fenster mit Transparenz-Effekten, umfangreiche Animationen beim Öffnen/Schliessen/Minimiren/Maximieren von Anwendungen sowie ein virtueller 3D-Würfel zum Wechseln der Oberflächen machen schon was her. Bekanntlich isst aber das Auge mit - und dasselbe bei der täglichen Arbeit am Rechner mit angenehmen Effekten zu verwöhnen trägt zum Wohlbefinden bei.
Mit Beryl und Compiz stehen zwei dieser Composite-Manager ganz oben auf der Wunschliste vieler Linux-Enthusiasten. Um bereits jetzt einen Vorgeschmack zu bekommen, kann man als (K)Ubuntu-User sowohl Beryl (=fork, Abspaltung von Compiz) als auch Compiz Fusion (=Zusammenführung von Beryl und Compiz) auf den Linux-Desktop zaubern. Ich habe bereits auf mehreren Rechnern (Grafikchips: NVidia GeForce MX, NVidia GeForce 4, ATI Mobility Radeon 9700) Beryl installiert - es sieht wirklich lecker aus und läuft (v.a. auf den schnelleren Grafikkarten) flüssig, aber nicht 100%ig stabil. Anleitungen zur Installation gibt es zur Genüge:
Weitere Infos zu Compiz Fusion gibts im Blog von CyberOrg.
PS: Für alle Windows-User - auch für XP gibt es diverse Pakete zum Thema 3D-Desktop:
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